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Beim Online shoppen Geld sparen: Sabrina im Interview

39 Milliarden Euro haben die Deutschen letztes Jahr im Internet ausgegeben, laut Prognose werden wir 2015 weitere 43,6 Milliarden Mäuse im World Wide Web liegen lassen. Und die Kampfmentalität beim Sparen wird online genauso ausgelebt wie in den Läden in der Stadt, was zeitweise überlastete Server immer wieder beweisen. Sabrina, die in der Verwaltung eines Onlineshops arbeitet, erzählt uns heute im Interview wie man auch ohne Kampfshoppen und ganz entspannt beim online einkaufen ein wenig sparen kann.

 

 

Sind die Preise generell im Internet oder im Laden günstiger?

Das lässt sich so pauschal leider nicht sagen, allerdings haben die Internet-Händler bei der Preisgestaltung einen Vorteil. Da hier nämlich keine neuen Preisschilder gedruckt werden müssen, kann man auf Veränderungen viel schneller eingehen. Hinzu kommt der höhere Personalaufwand, denn schließlich bekommt man im Laden etwas, das Online nur schwer umzusetzen ist: Eine kompetente Beratung. Generell versuchen die Einzelhändler jedoch bei den Preisen immer mitzuhalten. Ob das gelingt, ist eine andere Sache.


Wann lässt sich online generell am meisten sparen?

Generell gibt es über das Jahr verteilt drei verschiedene Daten, an denen Online-Händler die größten Rabatte vergeben: Am Ostersonntag (Easter Sale), am 4. Juli (amerikanischer Unabhängigkeitstag) und dem Black Friday/Cyber Monday (Freitag und Montag nach Thanksgiving). Das sich bis auf Ostern alle Termine an amerikanischen Feiertagen orientieren, liegt übrigens daran, dass viele Online-Händler ihren Ursprung in Amerika haben. Trotz der teilweise großzügigen Rabatte ist aber auch hier Vorsicht geboten, denn einige Händler errechnen diese anhand der UVP und nicht am ursprünglichen Preis.

 

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Wie viel Geld lässt sich mit Gutscheinen sparen?

Viele Händler nutzen Gutscheine als Lockmittel für die Neukundenwerbung, es gibt aber auch konditionell gebundene Rabatte oder beispielsweise Gutscheine, mit denen sich die Versandkosten sparen lassen. Das Problem an der Sache: Kaum ein Händler weist seine Kunden auf mögliche Gutscheine hin. Deswegen sollte man vor dem Einkauf genau recherchieren. Das geht sogar einfacher als gedacht wie die Seite Deals.de zeigt. Hier findet man eine große Auswahl aktueller Gutscheine und Gutscheincodes von einer Vielzahl von großen Online-Shops. Ist man in der Shopwahl offen und sucht nicht einen Gutschein für einen speziellen Online-Händler, so kann man auch gezielt in den für einen interessanten Kategorien nach aktuellen Schnäppchen stöbern.

 

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Gibt es auch Großhandel-Läden im Internet?

Natürlich. Webseiten wie mercateo.com haben sich auf den Vertrieb von Großhandel- und Distributionsprodukten spezialisiert und bieten Palettenware, die in Tonnen abgerechnet wird. Privatleute können auf diesen Seiten allerdings nicht einkaufen, denn die Gesetzgebung verlangt die Vorlage eines Gewerbescheins.

 

Gibt es in Onlineshops auch so etwas wie einen Mengenrabatt?

Ja, teilweise schon. Momentan kommt dies noch stark auf den Händler an, aber Amazon beispielsweise hat mittlerweile mit den “Warehousedeals” eine Möglichkeit gefunden, oft gekaufte Produkte im Abonnement zu wesentlich günstigeren Konditionen zu vertreiben. Auch Online-Apotheken bieten Mengenrabatte, wenn man bereit ist, sich dauerhaft zu binden, beispielsweise wegen chronischer Krankheiten. Wer vorhat, große Mengen einzelner Produkte zu erwerben, sollte dem Händler vorher einfach eine E-Mail schicken. Das 2001 weggefallene Rabattgesetz in Deutschland erlaubt nämlich auch das Feilschen um Preise im Internet.

 

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Gibt es Online auch so etwas wie Restpostenläden?

Ja, aber nicht nur das! Neben klassischen Restpostenvertrieben, also Händlern, die Restbestände von Waren verkaufen, gibt es auch sogenannte Outlet-Stores, die sich beispielsweise auf den Vertrieb von Kleidung vergangener Saisons konzentrieren. Außerdem liegen B-Ware Stores stark im Trend und boomen.



Aber was genau heißt das? Bei B-Ware handelt es sich um meist technische Produkte, deren Funktion zwar einwandfrei ist, die aber kleine optische Mängel haben, also Kratzer im Lack, Flecken oder andere Spuren. Gerade bei Technik-Produkten lässt sich hier eine ganze Menge sparen und die kleinen Mängel sind in den meisten Fällen tolerierbar.

 

 

Bilder: Titelbild: Clker; Einkaufswagen Button: Tim Reckmann  / pixelio.de; Tatstatur&Hände: I-vista  / pixelio.de; Einkaufswagen: Tim Reckmann  / pixelio.de

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