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Die richtige Kompaktkamera kaufen: Peter erklärt worauf man achten muss

Während es früher ein aufwändiger und langer Prozess war Bilder zu machen und zu entwickeln, kann man heute mit einem Klick gleich eine ganze Serie von Aufnahmen machen. Die Geräte, die die Bilder einfangen sind dafür umso unterschiedlicher. Von teuren Profigeräten bis hin zu günstigen aber funktionierenden Spielzeugkameras gibt es ein breites Feld an Kameras. Kompaktkameras sind dabei besonders klein und handlich sowie perfekt für unterwegs. Wie und wo man das richtige Modell für den eigenen Bedarf findet erklärt uns heute im Interview Fotoexperte Peter.

 

 

 

Ab wann ist eine Kamera eine Kompaktkamera und ab wann nicht mehr?

Eine Definition zu geben ist schwierig Die Grenzen zwischen den kleinen und handlichen Digitalkameras und den großen Modellen, die schon fast an eine DSLR erinnern oder bereits Systemkameras sind, sind fließend. Für mich persönlich sind vor allem die kompakte Form und das geringe Gewicht ausschlaggebend. Sobald es Umstände macht, die Kamera in einer Jacken- oder Handtasche zu transportieren ist sie aus meiner Sicht keine Kompaktkamera mehr.


Wo liegen grundsätzlich die Vorzüge einer digitalen Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera hat viele Vorteile. Der offensichtliche besteht darin, dass die Geräte wirklich sehr klein und handlich sind. Damit kann man sie ohne Probleme auf Reisen mitnehmen und ohne weiteres einfach in die Jackentasche stecken. Systemkameras – gerade DSLR Kameras – nehmen inklusive Zubehör viel mehr Platz ein und wiegen auch einiges. Die Kompaktkameras sind trotz der geringen Abmessungen aber immernoch sehr leistungsfähig und produzieren gute Bilder. Auch die generelle technische Ausstattung ist immer besser geworden, der Zoomstufe und Sensor sind zwei sehr gute Beispiele hierfür. Last but not least sind Kompaktkameras auf eine einfache Bedienung ausgelegt. Wer nur ein Bild machen will kann das ganz einfach tun, ohne große Umstände. Und wer etwas mehr mit der Fotografie herumspielen will, kann sich an den Kreativmodi oder (falls vorhanden) an den manuellen Einstellungen versuchen.

 

Fahrrad im Sonnenaufgang am Dutzendteich

 

Wo liegen die Nachteile?

Grundsätzlich machen Kompaktkameras gute Bilder. Wenn es aber zu extremeren Anforderungen wie sehr schnell bewegte Objekte, hohe Zoomstufen oder dunkle Umgebungen kommt, ist eine richtige DSLR natürlich nicht zu toppen, auch wenn die kleinen Kameras teilweise sehr nahe dran sind. Auch was die manuellen Einstellungsmöglichkeiten angeht können Kompaktkameras meist nicht so viel bieten wie ihre großen Brüder. Auch RAW Fotos sind nicht immer möglich. Das ist eben auch nicht ihr Anwendungszweck. Für den Gelegenheitsfotografen oder für Menschen, die möglichst einfach Dinge dokumentieren wollen, ist eine Kompaktkamera mit guter technischer Ausstattung genau das richtige.

 

Welche Faktoren sollte man beim Kauf für eine gute Bildqualität beachten?

Wichtig für die Bildqualität sind in erster Linie der Sensor und das Objektiv. Für beide dieser Komponenten gibt es leider keine einheitliche Skala, anhand der man festmachen kann wie gut diese Komponenten tatsächlich sind, aber es gibt ein paar Faustregeln. So ist zum Beispiel die Auflösung des Sensors (also die Anzahl an Megapixeln) nicht alleine ausschlaggebend für eine gute Bildqualität. Werden es zu viele Pixel auf einem Fleck, leidet die Bildqualität darunter. Wichtig ist daher eine gute Auflösung in Kombination mit einem großen Sensor. Die Sensorgröße ist meist in den technischen Details genauer angegeben. Durch die enge Bauweise ist die freilich etwas eingeschränkt, aber es gibt doch erhebliche Unterschiede.

Beim Objektiv ist natürlich die Schärfe an sich wichtig, die man aber nur durch ausprobieren erfahren kann. Wichtig für den alltäglichen Gebrauch ist eine möglichst große Blende. Die wird meist in einer Form wie f2,8 oder 1:2,8 auf dem Objektiv selbst beschrieben und bedeutet übersetzt die maximale Blendenstufe. Dabei gilt: je kleiner die Zahl, desto größer die Blende. Hintergrund ist folgender: vereinfacht gesagt ermöglicht eine große Blende bei wenig Licht Bilder mit weniger Verwacklungen und weniger Rauschen. Das liegt daran, dass mehr Licht auf den Sensor gelangen kann und somit eine kürzere Belichtungszeit möglich ist während der ISO Wert geringer gehalten werden kann.

 

Welche Digitalkamera kaufen

 

Wo liegen Kompaktkameras preislich und wie kann man da etwas sparen?

Die Preisspanne geht sehr weit auseinander, von knapp über 100 bis über 400 Euro ist da alles möglich. Das liegt daran, dass es auf der einen Seite sehr minimalistisch ausgestattete Modelle gibt und die Geräte auf der anderen Seite der Preisspanne bereits sehr ausgereift sind und viele technische Leckerbissen bieten. Man sollte sich selbst im klaren darüber sein was man genau an Qualität und Funktionalität braucht und dann dementsprechend das richtige Modell aussuchen. Geld sparen lässt sich immer durch Aktionsangebote und dem Preisvergleich im Internet. Günstige Kameras finden Sie unter anderem hier. Der Kauf von gebrauchten Geräten ist auch eine Option. Hierbei sollte man aber eher auf sogenannte „refurbished“ Modelle zurückgreifen, die technisch generalüberholt und gewartet wurden und eine Garantie besitzen. Damit hat man dann eine gewisse Sicherheit, auch wirklich gute Geräte zu kaufen.

 

Welche Features sind für eine Kompaktkamera sonst noch wichtig?

Die einfache und komfortable Benutzung spielt beim Fotografieren eine große Rolle. Auch das ist eine Sache die man einfach einmal testen muss. Ansonsten sind Features für die Weiterverwendung der Fotos immer praktisch, letztlich aber eine Geschmackssache. Manch einer braucht sie mehr, der andere macht das lieber über den Computer. Es gibt Kameras mit WLAN-, Bluetooth- oder NFC-Anbindung und sogar einige Modelle, die die Bilder direkt in eine Cloud oder zu sozialen Netzwerken und anderen Services hochladen. Je nach dem was für einen selbst am besten geeignet ist, kann man sich da das richtige aussuchen.

 

Sonnenuntergang in Affalterbach

 

Welchen Zoom kann man von einer Kompaktkamera erwarten?

Auch hier gibt es große Unterschiede, es sind aber Werte bis zu 50- oder 60-fachem optischen Zoom möglich. Es gibt aber genauso gut Geräte, die viel weniger Zoom bieten. Wichtig ist hier vor allem der optische Zoom, denn das ist der Zoom den das Objektiv ohne wirklichen Qualitätsverlust erzeugt. Der digitale Zoom ist dagegen die Verkleinerung des Bildausschnitts, hierbei geht die Qualität verloren.


Kannst du noch einmal kurz und knapp zusammenfassen wonach man eine Kompaktkamera aussuchen sollte?

Nachdem man sich über seine eigenen Vorstellungen und den eigenen Anwendungszweck im Klaren ist, kann man sich ein paar Modelle suchen. Je nach dem ob einfache Bedienung, Größe und Gewicht oder die technische Ausstattung die größere Rolle spielen, kann man die Modelle miteinander vergleichen. Wenn man besondere Features wie WLAN, einen starken Zoom oder Videos mit 60 fps benötigt, sollte man spezifisch darauf achten. Hat man ein paar Modelle gefunden die einem zusagen, kann man das beste oder das günstigste Gerät heraussuchen. Testberichte oder Videos über die Geräte können dabei auch weiterhelfen.

 

 

Bilder: Titelbild: Clker

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