Miri über ihr Leben mit Borderline

Meine heutige Interviewpartnerin leidet an der sogenannten Borderline Persönlichkeitsstörung. Bei dieser psychischen Erkrankung äußern sich die häufigsten Symptome in Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, bei der Stimmung und im Selbstbild. Den Namen Borderline (zu deutsch: Grenzlinie) hat die Krankheit vom Psychoanalytiker Adolf Stern, der den Erkrankten aufgrund der Mischung aus neurotischen und psychotischen Störungen damals den Namen “The borderline group” gab. Miri ist mittlerweile symptomfrei und hat eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen. Ihre heutigen Erlebnisse und Schwierigkeiten mit Borderline und die schweren Zeiten aus der Vergangenheit hält sie in ihrem Blog fest.

 

 

 

Unter welchen Symptomen hast du genau gelitten?

Depressionen, Suizidgedanken- und versuche, Selbstverletzungen, Essstörungen (eine anorektische Phase mit bulimischen Zügen, die zur Esssucht wurde), Wutanfälle, Reizbarkeit, Selbsthass, Impulsivität (häufig wechselnde Geschlechtspartner, Essanfälle, leichte Form von Kaufsucht, sinnlos zu viel Geld ausgeben, zu viel Alkohol trinken..), schwierige zwischenmenschliche Beziehungen, ausgeprägte Idealsierungen oder Hass, gestörte Selbstwahrnehmung, extreme Stimmungs- und Gefühlsschwankungen.


Wann fingen die Probleme an? Geht so etwas schleichend oder geschieht das relativ plötzlich?

Ich habe schon früh Erinnerungen an außergewöhnlich starke Traurigkeit, Verzweiflung und Todessehnsucht. Bereits im Grundschulalter hatte ich Suizidgedanken. So was wie aus dem Fenster springen oder ich habe mir heulend ein Messer ans Handgelenk gehalten. Getan habe ich zu der Zeit noch nichts. Außerdem hatte ich als Kind eine Zeit lang Trichotillomanie (zwanghaftes Haare ausreißen) und ich habe mir die die Stelle zwischen Oberlippe und Nase immer wieder fleischig aufgerieben. Und was bis heute geblieben ist: die Haut neben den Fingernägeln blutig abkauen.
So gesehen hat es schleichend begonnen, was aber nicht erkannt wurde. Erst in der Pubertät ging es richtig los (was allerdings auch nicht bemerkt wurde, da vieles den normalen Pubertätskrisen sehr ähnlich ist) und nach und nach kamen immer mehr krankhafte Symptome und starke Depressionen dazu.

 

Was waren die Ursachen für die Erkrankung?

Viele ungünstige Faktoren führten dazu, zum Beispiel die Scheidung meiner Eltern als ich 6 war, nachdem sie sich sehr lange nur noch heftig angeschrien und beschimpft haben, neue Partner meiner Eltern, die ich nie akzeptieren konnte, Gewalt in der Familie seitens meines Stiefvaters und meiner Mutter außerdem jahrelange emotionale Misshandlung, „Liebesentzug“, Gefühlskälte, starker Leistungsdruck, Invalidation, Drohungen, Bestrafungen und so weiter, Mobbing in der Schule, keine Vertrauensperson, der Vater, der sich kaum für mich interessierte, nie dazugehörig und immer „anders“ fühlen und vieles mehr. Es war einfach einiges, das sich ungeeignet zusammen auswirkte. Die Grundlage ob man eine Borderline-Störung bekommt  oder nicht liegt anscheinend auch in den Genen. Wenn man diese Basis hat und sich viele ungünstige Faktoren zusammenspielen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Erkrankung ausbricht.

 

Hast du dir selbst Hilfe gesucht oder hat dich jemand anders in eine Therapie geschickt?

Das erste Mal kam ich mit 16 in Therapie. Eine Freundin machte sich Sorgen, sprach mit ihrer Mutter und bat diese mit meiner Mutter zu sprechen, da diese von allem keine Ahnung hatte (Selbstverletzungen, Suizidgedanken,..). Nachdem sie es erst mal nicht ernst nahm, sich über mich lustig machte und mich beschimpfte, durchsuchte sie mein Zimmer und fand Rasierklingen, blutige Taschentücher, Tabletten und Alkohol. Sie schleppte mich in die Kinderklinik, weil sie sich nicht anders zu helfen wusste und dort wurde ich sofort aufgenommen. Anderthalb Monate später kam ich das erste Mal in eine Psychiatrie. Eine Kinder- und Jugendpsychiatrie.

 

Merkt man überhaupt selbst dass etwas nicht stimmt oder sieht man die Störungen als normal an?

Ich habe früh gespürt, dass ich anders bin. Während ich aber als Kind (unter 10 Jahre) noch vieles gut verdrängen konnte und vieles als normal ansah, weil ich es nicht anders kannte, traf es mich ab der Pubertät, als ich langsam anfing zu verstehen, richtig hart. Ich erkannte, dass es nicht normal ist, geschlagen und emotional fertig gemacht zu werden. Ich sah andere Eltern-Kind-Beziehungen, zweifelte an mir, gab mir selbst die Schuld, dass ich so schlecht behandelt werde und wurde.
Auch als ständig mehr krankhafte Verhaltensweisen dazu kamen, merkte ich, dass das nicht normal sein kann, da andere nicht solch ein Verhalten an den Tag legten. Ich konnte mich auch immer schlechter konzentrieren und da ich mich anders fühlte,  isolierte ich mich, obwohl ich mich nach nichts mehr als Nähe und Geborgenheit sehnte.

 

Wenn man den Drang verspürt, sich selbst zu verletzten, welches Ziel verfolgt man in diesem Moment?

Man will diese furchtbare Anspannung und den Druck in sich loswerden. Dieser wird weniger, wenn man sich die eigene Haut aufschneidet und man das Blut aus einem rauslaufen sieht. Für mich war es zum größten Teil auch eine Art der Selbstbestrafung. Wunden und Narben an meinem Körper beruhigten mich, da sie mir zeigten, dass ich mich für meine Existenz bestraft habe, denn irgendwas muss ja dran sein, wenn einem immer wieder eingetrichtert wird, wie wertlos man sei und was für ein schrecklich es Kind.

Licht am Ende des Tunnels
Licht am Ende des Tunnels

 

Überwiegen Schmerzen und Unwohlsein irgendwann gegenüber dem Selbstverletzungsdrang oder bist du schon oft Gefahr gelaufen, dich tatsächlich umzubringen?

Mit Selbstverletzungen nicht direkt. Zwar habe ich mich schon so verletzt, dass es chirurgisch versorgt werden musste und oft Sehnen und Gefäße verletzt wurden oder ich bis zur Faszie schnitt. Aber lebensbedrohlich war das nie. Sollte es auch nicht. Das ist nicht der Zweck von Selbstverletzungen. Ich hasse es auch, wenn Leute bei meinen Narben an den Unterarmen denken, dass es Selbstmordversuche gewesen seien. So dumm bin ich dann auch wieder nicht. Ich wüsste schon wo ich schneiden müsste, damit es tödlich endet. Einmal schnitt ich während einer Selbstverletzung längs am Handgelenk entlang, wo ich darunter den Puls spürte. Allerding war das kein Suizidversuch, sondern ein Extrakick. Wie weit kann ich gehen? Wie sehr wird es bluten? Was wird passieren? Höre ich vorher auf? Ich schnitt zwar 2 cm tief, hörte dann aber doch auf aus Angst tatsächlich die Pulsader zu treffen.

 

Inwiefern wirkt sich Borderline auf den Alltag aus?

Borderline wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Man leidet unter Schwarz/Weiß- und Alles-oder-Nichts-Denken. Man weiß nie, was man will. Man fühlt sich immer zerrissen zwischen Extremen. Diese Zerrissenheit zerreißt einen wortwörtlich innerlich. Entweder alles richtig und perfekt oder gar nichts machen.  Im einen Moment  motiviert sein, alles für die Ausbildung tun, im nächsten ist einem alles egal und man denkt sogar daran alles hinzuschmeißen.  Im einen Augenblick glücklich und euphorisch sein und plötzlich grundlos tieftraurig und in Gedanken seinen eigenen Tod planend. Diese Schwankungen und das Hin- und Hergerissen sein zieht sich durch alle Bereiche und macht den Alltag zusätzlich anstrengend und schwierig.

 

In welchen Situationen bekommst du Wutausbrüche oder reagierst du über?

Das habe ich heute eigentlich nicht mehr. Früher jedoch häufiger und ich war verdammt leicht reizbar, bin also schnell mal ausgerastet. Am besten reizen konnte mich meine 2 Jahre jüngere leibliche Schwester. Angefangen hatten diese Wutausbrüche mit 13 oder 14. Vieles war aber sicherlich auch typisch und normal für die Pubertät. Türen knallen usw. Später dann auch mal Gegenstände wie Stühle herumschmeißen (allerdings nie Zuhause, das hätte ich mich in meinem strengen Elternhaus niemals getraut). Heute habe ich das nicht mehr. Wenn ich genervt bin, schreie ich gern mal rum, aber das tun ja viele.

 

Werden die Stimmungs- und Gefühlsschwankungen von Dingen wie Filmen, Musik oder Alkohol beeinflusst?

Ja sehr. Vor allem bei Musik und Filmen. Ich bin wahnsinnig emotional. Ich kann mich in jede Situation dermaßen hineinfühlen, dass es sich anfühlt, als sei ich diese Person, um die es in dem Lied/Film geht. Mich macht vieles so betroffen, dass ich diese Gefühle erst viel später wieder los werde, während Nicht-Borderline-Betroffene schon längst alles wieder vergessen haben. Bei vielen Filmen und Liedern habe ich Tränen in den Augen oder fange tatsächlich an zu weinen. Genauso wie bei schlimmen Nachrichten, auch wenn sie „nur“ aus den Medien sind.
Alkohol vertrage ich gar nicht gut. Unteranderem durch meine Medikamente bin ich bei einer recht kleinen Mengen schon völlig betrunken und werde leicht bewusstlos.

 

Wie muss man es sich vorstellen, eine Depression zu haben?

Eine Depression zu haben ist, wie in einem dunklen Loch gefangen zu sein. Verzweifelt, gefühllos, kraftlos, ohne jede Lebensfreude, mit dem Tod liebäugelnd. Jeder Schritt, jede Bewegung zu anstrengend. Man tut gar nichts. Bekommt nichts mehr auf die Reihe. Liegt nur rum, während man sich furchtbar fühlt und einen das schlechte Gewissen auffrisst. Eine Depression zu haben ist, als ob man so laut schreit wie man nur kann, aber keiner einen hört. Niemanden interessiert es. Es ist, als ob man im Inneren stirbt und es langsam nach Außen sickert. Man fühlt sich immer allein und einsam, egal wie viele Menschen um einen herum sind. Niemand kann einem helfen und es schmerzt sogar zu lächeln und trotzdem tut man in der Öffentlich so, als sei alles in bester Ordnung, während man Zuhause in sich selbst versinkt und sich völlig von der Außenwelt isoliert.

alleine gummibärchen

Wie kommt man aus einer Depression wieder heraus? Kann man das überhaupt aus eigener Kraft?

Ja und nein. Manchmal kann man schon sehr vieles machen, damit es einem besser geht, zum Beispiel sich nicht vergraben, sondern raus gehen, sich mit Freunden treffen, etwas tun, was einem gut tut. Aber sehr häufig steckt man schon so tief  in der Depression fest, dass nur noch professionelle Hilfe und oft eine stationäre Krisenintervention oder Therapie hilft.
Ein strukturierter Tagesablauf ist für depressive Menschen sehr wichtig. Außerdem muss man sehr auf sich und seine Bedürfnisse achten, lernen nein zu sagen, es nicht allen recht machen zu wollen, jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung wertschätzen und nicht immer nur an all das Negative im Leben denken sondern auch daran, was man schon alles geschafft hat.

 

Ist es schwierig, Freunde zu finden die mit den Störungen umgehen können?

Im Allgemeinen schon. Menschen, die selbst nicht psychisch vorbelastet sind, können vieles nicht nachvollziehen und verstehen manches vollkommen falsch, was zu einigen Problemen führt. Die meisten und besten Freunde lernte ich in Kliniken kennen. Menschen, die selbst psychische Probleme haben, können einen besser verstehen und man kann mit ihnen sehr viel besser über alles reden. Die Anderen, mit denen ich heute noch super befreundet bin, kenne ich noch aus der Zeit bevor die Krankheitssymptome extrem ausbrachen. Sie haben also vieles mit mir mitgemacht und mir immer wieder meine Fehler verziehen, weil sie mich und meine Vergangenheit sehr gut kennen und vieles live mitbekommen haben. Ich bin wahnsinnig glücklich darüber diese Freunde niemals verloren zu haben, obwohl ich ihnen so einiges Unschönen angetan habe.

 

Was genau passiert bei einer Borderline Therapie? Mit welchen Mitteln werden die Symptome bekämpft?

Meine erste spezielle stationäre  Borderline Therapie(mit Namen „DBT“ -> Dialektisch behaviorale Therapie nach Marsha M. Linehan) bestritt ich 2008 mit 18 Jahren. Diese Therapieform besteht vor allem aus Einzeltherapie und dem Fertigkeitentraining in der Gruppe, das in mehrere Module aufgeteilt ist (Achtsamkeit, Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten und Selbstwert). Außerdem gibt es die Bezugsgruppe, eine Gruppe die nur aus DBT-Patienten besteht und in welcher die Betroffen ohne Therapeuten und Pflegepersonal über ihr Befinden sprechen sollen. Des Weiteren gibt es die Achtsamkeitsgruppe, in der Achtsamkeitsübungen geübt werden, die Basisgruppe, in der die Krankheit allgemein usw. besprochen wird, die Körper-Einzeltherapie, die zur besseren Wahrnehmung des eigenen Körpers und dem Erlernen von sogenannten Skills durch Ausprobieren von solchen dient . Skills sind Fertigkeiten, die einem helfen von seinem hohen Anspannungslevel runterzukommen, ohne sich selbst zu schaden. Skills sollen hauptsächlich einen oder mehrere der 5 Sinne reizen um so von seinem inneren Druck wegzukommen beziehungsweise auch abgelenkt zu werden. Skills können zum Beuspiel sein: riechen von Ammoniak,  etwas Scharfes essen, einen Igelball lange fest drücken oder sich ablenken zum Beispiel mit seiner Lieblingsmusik, Postkarten, über die man sich gefreut hat, Nachrichten, die einen aufgebaut haben und so weiter.
Natürlich gibt es auch Sportgruppen, wie in jeder anderen stationären Therapie auch.
Ziel der DBT ist es, den Umgang mit seiner Erkrankung zu erlernen, sich selbst bestens zu kennen, gegenzusteuern, wenn man merkt, dass man wieder abstürzt beziehungsweise lernen diese Anzeichen schneller zu erkennen um sich dann selbst helfen zu können, ohne Selbstschädigung zu leben und sich und seinen Körper besser wahrzunehmen, mehr auf sich selbst zu achten, sich selbst zu achten.

 

Bist du oft rückfällig geworden?

In unregelmäßigen Abständen ja. Mal hatte ich eine Weile alles relativ gut im Griff, dann wieder wochenlang gar nicht. Manchmal ging es ohne viel Selbstschädigung und manchmal Ewigkeiten überhaupt nicht. Wechselte sehr. Jedoch in akuten Phasen hatte ich immer irgendetwas mit dem ich mir selbst schadete. Von Selbstverletzungen über wechselnde Geschlechtspartner, extreme Essanfälle, mich bis zum totalen Absturz trinken, irgendwelche Tabletten schlucken und immer wieder meine wichtigsten Beziehungen/Freundschaften aufs Spiel setzen und Gefahr zu laufen alleine dazustehen, was ich absolut nicht aushalten würde.

Den Weg ins Licht ist anstrengend
Der Weg zur Besserung ist kein leichter

Du hast jetzt eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen. Hast du dort Nachteile oder Schwierigkeiten die es zu überwinden gibt?

Nicht mehr als andere auch würde ich sagen. Was vielleicht ein Problem ist, ist dass ich mich kaum wertschätze, wobei ich es trotzdem schaffe bei der Arbeit selbstsicher und selbstbewusst zu wirken, da dieser Beruf total mein Ding ist. Außerdem ist es oft sehr anstrengend mit meinen extremen Stimmungs- und Gefühlsschwankungen. Ich bin häufig launisch, trotzig und muss dann enorm aufpassen nichts zu sagen, zu tun, was ich später bereue und was meine Ausbildung gefährden könnte. Ansonsten würde ich sogar behaupten ich habe Vorteile. Borderliner besitzen eine enorme Empathiefähigkeit und „Antennen“, die alle Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse von Mitmenschen aufnehmen und erkennen. Außerdem sind einige Borderliner sehr intelligent. Mir wurde das in Therapien auch häufig gesagt. Meine bestätigte Hochbegabung kann ich allerdings nicht richtig nutzen, da ich in mir selbst oft total blockiert bin, ich mir nicht vertraue und mir häufig die Konzentration fehlt (aber es wird immer besser).


Was hast du an deinem Leben geändert sodass du jetzt symptomfrei bist?

Ehrlich gesagt weiß ich das selbst nicht so genau. Mich haben das schon so viele gefragt. Mir wird immer wieder bestätigt wie sehr ich mich ins Positive verändert habe. Ich war im Januar 2012 auf der DBT-Station in der Uniklinik Freiburg. Auf diesen Therapieplatz hatte ich 8 Monate gewartet. Der Rausschmiss aus dieser Klinik nach nur 3 Wochen schockte mich dermaßen, dass ich nach einer Phase aus verzweifelten Versuchen zurück auf die Station zu dürfen, extremer Todessehnsucht,  Suizidplänen, starker Depressionen und so manch anderer Rückfälle, zu kämpfen anfing. Ich sah ein, dass es so nicht weitergehen konnte  und da mir anscheinend keiner helfen wollte, musste ich mir selbst helfen.  Ich begann mehr positiv zu denken, Freundschaften zu pflegen, mich um meine Zukunft zu kümmern und trotz vieler Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Bis das alles wirklich funktionierte dauerte es circa 5 Monate. Meine letzte Selbstverletzung liegt nun 14 Monate zurück und seit August letzten Jahres arbeite ich wieder, was ich auch alles vollkommen alleine geschafft habe. Erst absolvierte  ich einen 7 monatigen Freiwilligendienst auf einer Krankenstation, was sehr gut klappte und wo ich viel gelobt wurde und seit 3 Monaten befinde ich mich in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Ob ich wirklich symptomfrei bin weiß ich nicht. Allerdings würde ich momentan wohl nicht mehr  mindestens 5 von 9 Kriterien zur Diagnosestellung der Borderline-Störung erfüllen. Die Krankheit behalte ich aber trotzdem mein Leben lang in mir. Ich lerne nur richtig mit ihr umzugehen, so dass sie nicht mehr mein Leben im Griff hat sondern ich sie.

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