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Sabine über Yoga

Rund 5 Millionen Deutsche betreiben regelmäßig Yoga. Die ältesten Schriften, die man zum Yoga zuordnen kann, beschreiben Atemübungen zur Entspannung und sind um 700 vor Christus in Indien entstanden. In Indien haben sich dann auch die weiteren wichtigen Grundzüge des Yogas entwickelt und haben mittlerweile die ganze Welt erreicht, was uns zurück in die Gegenwart und damit zum heutigen Interview bringt. Was genau hinter den Begriffen Yoga und Mondyoga steckt, erklärt uns heute Sabine, die auch einen Yoga-Blog schreibt, etwas genauer.

 

 

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Durch eine gewisse Karen Zebroff, die in den 70ern in Deutschland Yoga sehr publik gemacht hat.


Was genau ist Mondyoga?

Mondyoga ist in erster Linie ein abwechslungsreiches Übungsprogramm, damit man nicht ständig die gleichen Asanas (= Yoga-Haltungen) übt. Es nimmt dabei Rücksicht auf die jeweiligen Mondzeichen und ihren Einfluss auf den Körper. Es ist im Übrigen nicht notwendig, an Einflüsse des Mondes oder sonstigen Himmelskörpern zu glauben. Man kann es einfach auch „nur so“ durchziehen.

 

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Geht es beim Yoga mehr um die Beweglichkeit oder mehr um den Geist?

Eigentlich um Beides, Yoga ist sehr ganzheitlich. Durch die Asanas wirst du beweglicher und kräftiger, dein Geist kann sich vom Tagesgeschehen erholen. Und deine Seele fühlt sich auch noch wohl.

 

Wie viel Zeit sollte man sich täglich nehmen um effektiv Yoga betreiben zu können?

Die Übungseinheiten in Mondyoga dauern etwa 10 Minuten. Man kann natürlich auch länger üben – wenn man so viel Zeit hat. Ich bin der Meinung, dass es besser ist, täglich ein paar Minuten zu üben, als sich ein zu langes Trainingsprogramm vorzunehmen, was man dann doch nicht schafft, weil man mit Beruf, Familie und so weiter zu sehr beschäftigt ist.

 

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Ist Yoga etwas das man sich mit Bildern oder Videos ganz gut selbst beibringen kann oder sollte man da lieber einen Kurs nehmen?

Ich habe Yoga mithilfe der Fernsehzeitschrift meiner Eltern begonnen (diese Karen Zebroff hat dort Übungen veröffentlicht), aber damals war ich wirklich noch sehr jung und kann das heute wirklich nicht empfehlen. Richtig erlernen kann man Yoga nur mit einem Lehrer, der einen immer wieder korrigiert und anregt. Sonst gewöhnt man sich nur Fehler an oder überlastet sich.

 

Warum machst du Yoga? Welche positiven Wirkungen hat es?

Für mich ist das ein kurzes Abschalten vom Alltag und ein zur Ruhe kommen. Im Moment unterstützt Yoga meine Physiotherapie, weil ich nach einem schweren Unfall wieder die Rückenmuskulatur aufbauen muss und wieder mehr Stabilität gewinnen möchte. Natürlich kann ich jetzt nicht uneingeschränkt alle Asanas machen, aber es gibt viele, die mir sehr gut tun.

 

Wem kannst du Yoga alles empfehlen?

Jedem, der sich bewegen will und dem es Spaß macht. Menschen, denen Yoga nicht so sehr liegt, sollten sich nicht dazu zwingen, nur weil es gerade modern ist. Viele Wege führen nämlich nach Rom oder so.

 

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Gibt es Übungen die du nicht machen kannst weil du dich zu sehr verrenken musst?

Oh ja! Ich kann absolut keinen Kopfstand! Diese Asana gehört auch zu den fortgeschrittenen Asanas, die man eigentlich nur nach angemessener Vorbereitung versuchen sollte. (Es gibt auch Naturtalente, die können den Kopfstand von Haus aus)
Man kann gottlob auch mit der Kerze (Asana) ähnliche Wirkungen auf Körper und Geist erreichen, wie mit dem Kopfstand.


Was macht dir Spaß am Yoga?

Die Ruhe, die Lässigkeit, die Entschleunigung und die Leichtigkeit, die man irgendwann in sich spürt.

 

 

Bilder: Titelbild: Clker; Mond: Ulrich Merkel  / pixelio.de; Silhouette: twinlili  / pixelio.de; Strand: Julien Christ  / pixelio.de

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