Saugroboter Staubsauger Titelbild

Wie funktioniert ein Saugroboter? Dennis erklärt uns die automatischen Staubsauger

Es gibt zwar viele ungewöhnliche Hobbys auf der Welt, aber Staubsaugen gehört bei den meisten Menschen wohl trotzdem nicht zu den Top 3 der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Aber zum Glück gibt es ja die gute alte Technik, die so vieles im Leben einfacher macht. Das gilt auch fürs Staubsaugen, bei denen sorgen Saugroboter für Abhilfe. Die können selbstständig den Boden reinigen, das eigene Zutun beschränkt sich lediglich auf das Aufladen. Mein heutiger Interviewpartner Dennis verkauft Saugroboter und kann uns mehr darüber erzählen. Im Interview erfahren wir was die Geräte können, was nicht und worauf man beim Kauf achten sollte.

 

 

Woher weiß ein Saugroboter wo er hin muss ohne überall anzustoßen?

Dafür haben die verschiedenen Modelle auf dem Markt ganz unterschiedliche Strategien entwickelt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Ansätze: zufälliges Zickzack Fahren und systematisches Abfahren. Das systematische Abfahren ist energiesparender, das zufällige Abfahren aber gründlicher. Im Grunde kartieren die systematisch arbeitenden Saugroboter die Wohnung und weichen dabei Hindernissen aus. Manche Modelle besitzen dafür Kameras, andere Laser. Damit können sie sich orientieren. Bei Hindernissen schützen zusätzlich Sensoren. Die verhindern dann dass der Sauger zum Beispiel versehentlich die Treppe runterfährt. Die zufällig abfahrenden Geräte orientieren sich durch Sensoren im Raum, damit sie nirgends anstoßen.


Sind Hindernisse wie Kabel oder Teppichkanten ein Problem?

Das kommt auf das Modell an. Höherwertige Modelle haben Kletterhilfen und eine generell etwas höhere Bodenlage. Dadurch sind Kabel, Teppichkanten und Türschwellen keine Probleme. Einige der Geräte können die Hindernisse über ihre Bodensensoren auch auf ihrer „Karte“ von der Wohnung abspeichern.

 

Saugroboter für Parkett Boden

 

Wie gut ist die Reinigungsleistung eines Saugroboters verglichen mit einem normalen Staubsauger?

In Sachen Saugleistung liegen die Saugroboter hinter den herkömmlichen Staubsaugern, deswegen arbeiten sie auch leiser. Der grobe und direkt sichtbare Schmutz kann von einem Saugroboter beseitigt werden, aber für eine 100 prozentige Reinigung benötigt man einfach einen richtigen Staubsauger. Ein Saugroboter ist mehr für die Grundreinigung zuständig, sodass alles schön und sauber aussieht. Ab und zu muss man dann schon nochmal mit dem richtigen Sauger ran, aber Arbeit spart der Saugroboter in jedem Fall.

 

Wie vertragen sich Saugroboter mit Haustieren?

Da gibt es eigentlich keine größeren Probleme. Hunde oder Katzen sind anfangs vielleicht etwas verwundert über so einen Saugroboter oder haben gar Angst davor, aber das ist beim normalen Staubsauger ja genauso. Wie mit allem, gewöhnen sich die Tiere daran und nach einer Zeit haben sie den Sauger „akzeptiert“ und sich daran gewöhnt.


Worauf sollte man achten wenn man sich einen Saugroboter kauft?

Man sollte in erster Linie schauen wie gut ein Saugroboter im eigenen Umfeld überhaupt arbeiten kann. Generell sind glatte Böden und bei Teppichen möglichst kurzhaarige Fasern am besten für einen Saugroboter, genauso wie möglichst einfach aufgebaute Räume ohne viele Winkel und Hindernisse. Beim Kauf selbst ist vor allem die Lautstärke und die technische Ausstattung ein wichtiges Kriterium. Saugroboter mit vielen Sensoren und verschiedenen Saugprogrammen arbeiten in der Regel besser als Saugroboter mit weniger technischer Ausstattung. Dabei sein sollte auch immer eine Fernbedienung, damit man den Roboter im Falle eines Falles (oder wenn einen gerade der Spieltrieb überkommt) selbst steuern kann.

 

Wie teuer ist ein Saugroboter?

Einsteiger Geräte gehen bereits bei unter 100 Euro los, wer ein gutes Gerät haben will muss mehr investieren. Es gibt auch Sauger für bis zu 700 Euro.

 

Was können Oberklasse Saugroboter?

Oberklasse Sauger zeichnen sich vor allem durch die Reinigungsleistung und die gute technische Ausstattung aus. Ein gutes Beispiel dafür ist der iRobot Roomba 880. Der Sauger ist gut ausgestattet, bietet ein Navigationssystem, kann Tierhaare entfernen und ist durch einen Filter auch für Allergiker geeignet. Die Lautstärke und das Reinigungsergebnis liegen in einem guten Bereich, verglichen mit anderen Saugrobotern ist die Reinigungsleistung wirklich enorm. Das zeichnet Oberklasse Geräte aus.

 

Wie gut ist Saugroboter bei Holzboden

 

Kann man den Saugroboter auch selbstständig arbeiten lassen während man nicht da ist, oder sollte man lieber anwesend sein?

Das kann man machen, da die Roboter im Normalfall den Hindernissen ausweichen und damit unfallfrei bleiben. Und dalls doch mal etwas passiert, dann ist so ein Zusammenstoß meistens nicht sehr gravierend, die Roboter bewegen sich ja auch nur langsam. Wenn einem das nicht geheuer ist, kann man den Roboter auch nur dann benutzen wenn man zuhause ist, aber im Grunde genommen ist das selbstständige Saugen kein Problem. Gerade lautere Modelle benutzt man dann doch lieber dann wenn man nicht da ist.


Wie lange ist die Akkulaufzeit?

Die Akkulaufzeit liegt (natürlich von Modell zu Modell anders) bei bis zu 2 Stunden. Um die zu verlängern, steuern einige Modelle bei niedrigem Akkustand selbstständig ihre Basisstation zum Aufladen an. Damit kann man diese Zeit quasi künstlich verlängern.

 

 

Bilder: Titelbild: Clker; Tisch und 4 Stühle: Rainer Sturm  / pixelio.de; 2 verschiedene Holzböden: Rainer Sturm  / pixelio.de

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